Über MONACCORD
Kalender
Rückblende
Die Chöre




Rosa Lippen sollst du küssen...

... denn zum Küssen und zum Singen sind sie da – zum virtuos Töne modulieren, sanft säuseln, lauthals raus posaunen oder einfach um aus vollem Herzen und mit trainierter Kehle zu tönen – bis zum Abheben.

     MONACCORD machte es vor: Der schwule Revue-Chor „Die Philhomoniker“ präsentierte  Highlights des aktuellen Programms „Werbe-Wahn“. „Melodiva Lesbenchor“ packte die grünen Gummihand­schuhe aus und entführte mit Soul, Jazz und Pop ins rosa Wunderland. Wohingegen „Lilamunde Lesbenvokal“ einfach mitküsste, durch Genres und Epochen swingte – ohne dabei die Lippenpflege zu vergessen. Gänzlich a cappella erforschte der lesbisch-schwule „Regenbogenchor“ die Farben des Regenbogens, vom Frühbarock bis zur rosa Gegenwart. Während der gewöhnliche „Incognito“ bei einer Tasse schwarzen Kaffees über den Sinn des Lebens, den tieferen Grund des Scheiterns und den Trost durchs Singen philosophierte.

     Das zweite MONACCORD-Konzert am 19. Oktober im Theater LEO 17 war der Beitrag der lesbisch-schwulen Chorszene zur 850. Jahrfeier der Stadt München. MONACCORD spannt den Bogen vom virtuosen A-Cappella-Gesang bis zum üppig inszenierten Musiktheater. Es gab mehrere Eigenkomposi­tionen und Arrangements lesbisch-schwuler Künstlerinnen und Künstler, darunter auch die Uraufführung eines Werkes des Münchner Komponisten Alexander Strauch. Erstmals sangen die Ensembles mehrere Chor-Duette zusammen bis hin zum großen gemeinsamen Finale.

    Viele Zuschauer, darunter zahlreiche Gäste, ein volles Haus: Das Konzert war eine rundherum erfolgreiche Präsentation lesbisch-schwuler Sangesvielfalt.

Gefördert von der Landeshauptstadt München, Kulturreferat.

Die Abendzeitung hat am 10. Juli 2008 über MONACCORD, die Mitgliedchöre und die lesbisch-schwule Chorszene im Allgemeinen berichtet. Hier ist der Artikel (300 kB).

Kaum ein halbes Jahr nach dem Chorfestival MONACCORD 2006 in München standen die fünf queeren Chöre wieder gemeinsam auf der Bühne: Das gemeinsamen Benefiz-Chorkonzert zum Welt-Aids-Tag am Freitag, 1.12.06 im Amerikahaus.

Auf Einladung des Amerikahauses und des amerikanischen Generalkonsulats haben die die Incognitos, Lilamunde, Melodiva, die Philhomoniker und der Regenbogenchor mit tatkräftiger Unterstützung von Klaus Neumann ein buntes Chorprogramm im fast ausverkauften Amerikahaus auf die Beine gestellt.

Aus dem Erlös konnte die stattliche Summe von 1.117,77 EUR an die Aids-Hilfe Überreicht werden.


v.l.n.r.: Michael Tappe (MüAH), Nikolaus Maier (Philhomoniker), Julia Schmitt (Melodiva), Victor Zemp (Incognitos), Sylvia Fiebich (Lilamunde), Martin Gerrits (Philhomoniker),  Antonia Heigl (Amerikahaus), Klaus Neumann. Mary-Ellen Kitchens (Regenbogenchor)  nicht auf dem Bild.

 

 


Vom 15. - 18. Juni 2006 veranstalteten wir in München das schwullesbische Chorfestival MONACCORD: 16 Chöre und ca. 300 Sängerinnen und Sänger stellten ihre Programme vor. Von besinnlich bis heiter, von gediegen bis schrill - alles war dabei. Opens external link in new windowHomepage des Festivals...

Schirmherr war der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, Christian Ude (SPD, Bild links).

Das süddeutsche Chorfestival MONACCORD ist eine kleine Variante des großen, internationalen Festivals Various Voices, das 1997 auch in München ausgerichtet wurde. Es findet in regelmäßigem Turnus in verschiedenen Städten statt.

2008 wird es weiter gehen: Vom 22.-25. Mai 2008 findet des nächste süddeutsche Chöretreffen in Stuttgart unter dem Titel Opens external link in new windowSüdluscht statt.

Es wird vom schwulen Chor externer Link in neuem Fenster folgtRosa Note und dem externer Link in neuem Fenster folgtLesbenchor Stuttgart organisiert.